Er wird als Avatar und Gott verehrt...
Er ist von Geburt an mit allen göttlichen Kräften ausgestattet...
Er ist unglaublich präsent, herzlich und fröhlich...
Er lehrt Toleranz, menschliche Werte, Gleichmut, Liebe und Brüderlichkeit...
Er leistet Hilfe und Dienst am Menschen...


In Indien werden Musik, Malerei und Bühnendichtungen als göttliche Künste angesehen.

Wenn man das Wort „Bharata“ (Name für Indien) in die drei Silben „Bha-Ra-Ta“ zerlegt und diese erweitert, erhält man die drei Komponenten, die das Wesen der Musik ausmachen, nämlich: Bhava (Gefühl), Raga (Melodie) und Tala (Rhythmus).

Das Fundament der Hindu-Musik bilden die Ragas oder feststehenden melodischen Tonleitern. Der Musiker oder Sänger hat innerhalb der festgelegten Melodien große Freiheit des Ausdrucks und der Improvisation. Er spielt oder singt nicht nach Noten, sondern begleitet die Grundstruktur des Raga jedes Mal aufs Neue oder auf seine individuelle Art. So gibt es für die Bhajans normalerweise auch keine Noten. Man erlernt die Musik hauptsächlich über das Hören. Der indische Lehrer singt oder spielt dem Schüler vor, und der versucht, so gut wie er es kann, nachzuahmen. Lediglich zum Lernen oder zur späteren Erinnerung werden Kompositionen oder Lieder aufgeschrieben. Sie werden aber anders als in der westlichen Welt nicht zum Üben oder zum Musikvortrag genutzt. Am besten lernen wir also die Bhajans, wenn wir dem Vorsänger aufmerksam zuhören und dann aus vollem Herzen nachsingen.


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10 - Gajavadana Gananatha

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