Er wird als Avatar und Gott verehrt...
Er ist von Geburt an mit allen göttlichen Kräften ausgestattet...
Er ist unglaublich präsent, herzlich und fröhlich...
Er lehrt Toleranz, menschliche Werte, Gleichmut, Liebe und Brüderlichkeit...
Er leistet Hilfe und Dienst am Menschen...


Sri Balasai Baba wurde hier an dieser Stelle geboren!Vater und Mutter von Sri Balasai Baba waren Menschen voller Barmherzigkeit und Güte. Sie konnten es kaum ertragen, Menschen hungern zu sehen.

Der Vater von Avatar Sri Balasai Baba, Ramanatha Sastry, war ein bekannter ayurvedischer Arzt, der viele Kranke heilte. Er rettete etliche Menschen, die von Giftschlangen gebissen worden waren und wusste auch, mit welchen Mitteln hartnäckiges, hohes Fieber behandelt werden musste.

Er und seine Frau Jayalakshmamma – sie wurde Amma genannt, was Mutter bedeutet – waren beide zutiefst gläubig. Herr Sastry studierte die Veden und kannte sie in- und auswendig. Täglich rezitierte er die Durga Sapthasathi.

Es gab Zeiten, da war ihr Leben ungetrübt und glücklich. Sie hatten eine Tochter namens Krishnavenamma und zwei Söhne, Ramesh und Ganesh. Doch dann starb plötzlich Ramesh, ihr älterer Sohn. Die Eltern litten unter diesem Verlust so sehr, dass sie beschlossen mit der Familie auf eine lange, lange Pilgerfahrt zu gehen, um die Trauer um den verlorenen Sohn besser zu bewältigen.

Auf dem Weg nach Südindien besuchte die Familie viele heilige Plätze und reiste in den Bundesstaat Kerala, der als grüne Oase Südindiens bekannt ist. Herr Sastry beschloss, mit der ganzen Familie in einem Wald zu leben. Hier konnte er sich täglich ungestört, meditativ in die Durga Sapthasathi und in die Lalitha Sahasra Namam vertiefen.

Die Zeit verging, und ihre Gebete halfen ihnen, den tragischen Verlust ihres Sohnes zu überwinden. Sie entschieden sich, weitere Tempel und Heilige zu besuchen und begaben sich nach Tiruvannamalai. Dort besuchten sie den großen Heiligen Ramana Maharshi und durften vor Ihm niederknien, In Indien begrüßt man Heilige in dieser Art und Weise, was eine verehrende, demütige und hingebungsvolle Haltung dem Heiligen gegenüber darstellt.

Ramana Maharshi lebte in seinem Ashram am Arunachalaberg. Übersetzt heißt das Roter Berg oder Hügel des Lichts. Am Fuße dieses Berges liegt der Ort Tiruvannamalai, der Lord Shiva geweiht ist. Ramana Maharshi ließ Sri Balasai Babas Mutter wissen, dass sie eine „von Gott gesegnete Frau" sei. Sie und ihr Mann konnten mit diesen glückverheißenden Worten gar nicht viel anfangen, sie verstanden nicht deren Wichtigkeit und was der Heilige damit gemeint haben könnte.


Die Familie setzte ihre Pilgerreise fort und besuchte Bilvaswamy, einen anderen Siddhapurusha. Amma war sehr durstig, und Bilvaswamy reichte ihr und ihrem Mann kaltes, erfrischendes Wasser mit Kräuterblättern. Während der Unterhaltung mit Bilvaswamy offenbarte Er diesem Ehepaar, dass Amma einer „großen Seele" das Leben schenken werde. – Da erinnerten sich beide wieder an die Worte von Ramana Maharshi und verstanden nun viel besser dessen Weissagung und war Er ihnen mit den Worten „Du bist eine von Gott gesegnete Frau" sagen wollte. Genau wie in der Bibel wurde hier der Mutter von Sri Balasai Baba eine göttliche Inkarnation angekündigt. Auch der Gottesmutter Maria wurde Jesu Geburt durch den Erzengel Gabriel verkündet – warum also sollten andere große göttliche Inkarnationen der künftigen Mutter nicht ebenso angekündigt werden? Hier bereitete ein Heiliger – Bilvaswamy – das Ehepaar darauf vor, dass eine „große Seele" bei ihnen geboren werden wird, und ließ sie wissen, dass sie ein Leben in der Reinheit des Denkens, der Worte und der Taten führen sollten.

Bilvaswamy wies sie an, nur noch gesegnetes Essen zu sich zu nehmen und vor jeder Mahlzeit zu beten. Er empfahl ihnen auch, ihr Essen stets mit positiven Gedanken zuzubereiten, denn Gott sei auch in der Nahrung – und reine Nahrung beeinflusse Körper, Geist und Seele positiv.

Annam Para brahma Swarupam – Gott ist höchste Verkörperung von Brahma.

Auch vor über fünftausend Jahren wurde den Eltern Devaki und Vasudeva in Gegenwart von Kamsa, dem grausamen König, eine ebensolche Voraussagung gemacht: dass ihr achtes Kind eine göttliche Inkarnation sein werde. Dies erfuhren die künftigen Eltern, als sie noch kinderlos waren. Und das achte Kind war Lord Krishna. Die Pilgerfahrt der Eltern von Sri Balasaibaba führte sie nach Mysore, in die zweitgrößte Stadt des Bundesstaats Karnataka in Südindien. Eines Nachts schliefen sie in einem Tempel in der Nähe der Stadt, einem Heiligtum, das der göttlichen Mutter Chamundeshwari Devi geweiht ist. Im Traum erschien jedem von ihnen die göttliche Mutter und verkündete, dass der Sohn, der geboren werden wird, eine Verkörperung von Shiva und Shakti sei. Am nächsten Morgen erzählten sich beide ihre völlig identischen Träume und stellten fest, dass sie beide von Chamundeshwari Devi gesegnet worden waren. Damit vertieften sich die Voraussagen von Ramana Maharshi und Bilvaswamy.

Die Pilgerreise führte sie von Bangalore weiter nach Hyderabad. Auf diesem Weg verloren sie ihr ganzes Gepäck und all ihre Habseligkeiten – alles wurde ihnen gestohlen. So besaßen sie nichts mehr, nicht einmal eine einzige Rupie. Nur ihr Glaube an Gott und an das Reich Gottes half ihnen, nicht zu verzweifeln, sondern wieder von vorne anzufangen.

Als hätte Gott ihnen einen Engel gesandt, erschien ein freundlicher Mann, der sich um die mittellose Familie kümmerte. Er brachte sie nach Kurnool, eine kleine Stadt, etwa 225 Kilometer von Hyderabad entfernt, und ermunterte sie, nicht aufzugeben, sondern noch einmal von vorne zu beginnen.

Kurnool war bekannt für einen Shirdi-Sai-Baba-Tempel. Shirdi Sai Baba war ein großer indischer Heiliger, der 1918 starb. Er lebte in der Stadt Shirdi im Bundesstaat Maharashtra. Es war üblich, dass jeder Pilger, der nach Kurnool kam, zuerst den Tempel von Shirdi Sai Baba besuchte. Auch Ramanatha Sastry ging mit seiner Familie als erstes dorthin, und eben dieser Tempel wurde zur Zufluchtsstätte für die ausgeraubte Familie. Man half ihnen, gab ihnen Unterkunft, und sie wohnten in einer kargen Hütte neben dem Heiligtum.

Ein Jahr später wurde Jayalakshmamma schwanger, und im Januar 1960 setzten unter starken Schmerzen die Wehen ein. Obwohl Ramanatha Sastry Arzt war, konnte er die Schmerzen seiner Frau nicht lindern. Die Nachbarn holten eine Jatka, einen Pferdekarren, und rieten Herrn Sastry, seine Frau ins Öffentliche Krankenhaus zu bringen. Mit großen Schwierigkeiten wurde Amma in den Karren gehoben. Als dieser das Krankenhaus erreichte, konnte die werdende Mutter vor Schmerzen kaum aussteigen. Es war Mitternacht – und keine Hilfe in der Nähe. Nach dem indischen Festtagskalender wurde das Sonnenfest Shankranti gefeiert, weshalb auch im Krankenhaus das Personal unterbesetzt war.

Unter kaum noch erträglichen Schmerzen versuchte Jayalakshmamma aus dem Karren zu steigen und gebar dabei das heilige Kind. Ihr Mann nahm das Kind mit seinen Händen in Empfang. Zur Geburtszeit schlug die Turmuhr genau Mitternacht. Der Geburtstag von Avatar Sri Balasai Baba wird daher um Mitternacht, an der Wende vom 13. auf den 14. Januar gefeiert. Ein ungewöhnlicher Platz für diese verheißungsvolle Geburt, eine einzigartige Zeit.

Die Geburt fand weder im Haus noch im Spital statt, und die Mutter musste auch nicht ärztlich versorgt werden.

In der Vedischen Astrologie wird die Geburt in drei verschiedenen Zeitphasen eingeteilt: Die erste Phase der Geburt, Sirshodaya, beginnt, wenn der Kopf des Kindes erscheint, die zweite Phase, Bhupathana, wenn das Kind die Erde berührt. Die dritte Phase bildet der erste Schrei des Kindes. In Indien gebären die meisten Frauen ihre Kinder am Boden. Sri Balasaibaba aber wurde direkt in die Hände seines Vater geboren. Er berührte den Boden nicht, es fand keine Berührung mit der Erde statt. Und der erste Schrei dieses Kindes – Sri Balasai Baba – ging im Mitternachtsgeläute unter. Es war eine ungewöhnliche Geburt!

Der Priester des Shirdi-Sai-Baba-Tempels, Sri Iskapalli Shankaraiah, schlug den Namen Sheshasayi vor, da Sri Balasai Baba wenige Tage nach Seiner Geburt von einer Kobra besucht wurde, die sich liebevoll über Seinem Kopf aufgerichtet hatte, ohne Ihn oder irgendjemanden zu verletzen. Aus Dankbarkeit, dass der Tempel von Shirdi Sai Baba es war, der ihnen, als sie nach Kurnool gekommen waren, Schutz und Obhut gewährte, gaben die Eltern dem Kind aber den Namen Sai Baba, und während Seiner Kindheit kannten Ihn alle nur unter diesem Namen.

Zieht man Parallelen zwischen der Geburt von Lord Krishna und Sri Balasai Baba, so war es auch hier der Vater, der Lord Krishna mit seinen Händen in Empfang nahm. Auch Devaki und Vasudeva, den Eltern von Lord Krishna, wurde vor der Geburt ihres Kindes eine ähnliche Voraussagung gemacht. Und eine weitere Übereinstimmung zwischen Lord Krishna und Sri Balasaibaba liegt in der Geburtsstunde: Beide wurden um Mitternacht geboren.

Vergleicht man Lord Buddha und Sri Balasai Baba, zeigt sich, dass beide an einem Purnima-Tag geboren wurden. Im Tierkreiszeichen stand die Geburt von Sri Balasai Baba im astrologischen Haus von Kanya Lagnam – im selben Haus, in dem auch Jesus geboren wurde.

Und noch eine weitere Übereinstimmung gibt es: dass die Geburt von Sri Balasai Baba nämlich in Punarvasu, Beta Geminorum, stattfand, in der siebten Sternenkonstellation, in der auch Lord Rama geboren wurde – Fakten, die in der Vedischen Astrologie als zukunftsweisend gelten.

Diese Ähnlichkeiten weisen auf die Qualitäten von großen Seelen, von Mahatmas, hin. Wie Lord Buddha lehrt auch Avatar Sri Balasai Baba Freundlichkeit und Frieden. Und genau wie Jesus lehrt Sri Balasaibaba universale Liebe und Bruderschaft. Auch in Seiner Lehre gleicht Sri Balasaibaba jener von Lord Rama, der auf die Erde kam, um der Menschheit zu helfen, das Dharma aufrechtzuerhalten und zu bewahren. Wie Lord Krishna sorgt auch Sri Balasai Baba für Seine Devotees und offenbart ihnen Seinen göttlichen Willen und Seine Heilungen, die für uns Menschen Wunder darstellen.