Er wird als Avatar und Gott verehrt...
Er ist von Geburt an mit allen göttlichen Kräften ausgestattet...
Er ist unglaublich präsent, herzlich und fröhlich...
Er lehrt Toleranz, menschliche Werte, Gleichmut, Liebe und Brüderlichkeit...
Er leistet Hilfe und Dienst am Menschen...


Avatar Sri Balasai BabaSri Balasai Baba über die Juden und Jesus

In einer Abendrunde mit Baba fällt die Bemerkung einer Devotee:

„Es gibt auch heute noch Christen, die glauben, dass der Holocaust den Juden zu Recht widerfahren ist, denn sie haben ja schließlich Jesus getötet..."

Sri Balasai Baba: Das ist nicht in Ordnung. Man muss die damalige Situation mit in Betracht ziehen. Jesus war noch jung, als er öffentlich lehrte. Sie nahmen ihn gar nicht ernst. Er war auch noch jung, als er gekreuzigt wurde. Die Juden waren und sind auch heute noch sehr orthodoxe Leute, sehr streng in der Ausübung ihres Glaubens. Jesus war in den Augen der Menschen damals ein Außenseiter. Er zog umher, hatte nicht einmal einen Wohnsitz. Und was er lehrte, verwirrte die Menschen!

Er war zunächst ein ganz normaler Mensch, dann war er ein Erleuchteter. Er sagte von sich, er sei der Botschafter Gottes. Etwas später verkündete er, er sei der Sohn Gottes. Schließlich behauptete er, seinem Erkenntnisweg entsprechend, dass er und der Vater eins seien. Diese verschiedenen Aussagen wirkten unglaubwürdig auf die meisten Menschen. Man muss sich vor Augen führen, dass die Priester und Schriftgelehrten alles ganz alte Leute von achtzig oder neunzig Jahren waren. Sie hatten aus ihrer Tradition übernommen, dass Gott nicht einmal bei Namen genannt werden sollte. Gott konnte nach ihrer Meinung nicht Mensch sein. Sie erwarteten einen Messias, einen König. Jesus aber stammte von armen Leuten ab. Sie konnten seine neuen Lehren nicht verstehen und nicht annehmen.

Man muss ihnen zubilligen, dass sie unwissend oder unschuldig waren.

Selbst als sie ihn kreuzigten, verwirrte er sie mit Sätzen wie „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" und „ Eloi, Eloi, lema sabachtani? - Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

Sie waren nicht offen für eine neue Lehre und sie verstanden ihn nicht. Zusätzlich sagte er ihnen in so kurzer Zeit so viel Neues...
Es ist absolut nicht richtig, über Tausende von Jahren die Juden zu verfolgen, weil einige Juden Jesus nicht verstanden und ihn damals töteten.

Seht, wir respektieren hier alle Religionen, auch wenn wir sie nicht für nötig halten. Jede Religion ist ein Weg zu Gott.

Der große Irrtum der Menschen besteht darin, dass sie die Religion jeweils für Gott halten.
Sie ist aber nur ein Weg, und jede Religion kann zum Ziel führen.

Jede Religion ist erfunden, entdeckt, gegründet worden – wie immer ihr wollt, um zu Gott zu führen.

Deshalb ist es unsinnig, dass die verschiedenen Glaubensrichtungen sich untereinander bekämpfen und auszurotten versuchen. Von Beginn an gibt es Diskrepanzen und Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Religionen und sogar innerhalb mancher Religionen.

Die Anhänger jeder Religion glauben, dass sie den richtigen Glauben besitzen und im Recht sind. Das ist nicht falsch: sie sollten von ihrem Glauben überzeugt sein. Es ist jedoch keineswegs in Ordnung, die Religionen Anders-Denkender zu verachten, zu kritisieren, niederzumachen oder zu bekämpfen!

Niemand hat ein Recht, anderen Schwierigkeiten zu bereiten. Jeder Mensch, jedes Wesen hat das Recht, in Frieden zu leben.

Es ist völlig falsch, im Namen einer Religion die Menschlichkeit außer Acht zu lassen. Vergesst die Menschlichkeit nicht um irgendeines Glaubensbekenntnisses willen! Fallt nicht im Namen irgendeiner Religion aus der Haltung der Menschlichkeit heraus! Seid tolerant!

Ich lehre, dass jeder mit Veränderungen bei sich selbst anfangen sollte. Es reicht völlig, wenn man selbst anfängt, gut zu sein. Der Mensch auf dem spirituellen Weg sollte immer mehr als hoffnungsvoll, immer optimistisch sein, immer positiv denken, immer davon ausgehen, dass Gott für ihn das Beste vorsieht... Dann bekommt er automatisch die Gnade Gottes.

Ich habe hier keine neue Religion gegründet, sondern euch lediglich einen neuen modernen Weg zu Gott gezeigt. Ich lehre und praktiziere universelle – allumfassende – Liebe und Menschlichkeit.

Ich sage: „Seid glücklich!", anders als die alten Religionen mit ihren strikten Geboten und unzähligen Regeln. Aber wer diese wählt, kommt auch zum Ziel. Die Juden, die ihre Religion sehr orthodox ausüben, haben sich sehr erfolgreich über die ganze Welt ausgebreitet und ihre Kultur und ihre Religion über Tausende von Jahren lebendig erhalten.