Er wird als Avatar und Gott verehrt...
Er ist von Geburt an mit allen göttlichen Kräften ausgestattet...
Er ist unglaublich präsent, herzlich und fröhlich...
Er lehrt Toleranz, menschliche Werte, Gleichmut, Liebe und Brüderlichkeit...
Er leistet Hilfe und Dienst am Menschen...


Religionen

Der Kern aller Religionen ist Liebe und Menschlichkeit, damit es den Menschen wohl ergeht. Es ist jedoch traurig, dass die Menschheit nicht bereit war und ist, diese Lehre zu empfangen und umzusetzen. Von Anfang an hat sie die Botschaft nur auf die körperliche Ebene des Wohlergehens bezogen – wie beispielsweise genussvolles Essen, Schlafen, Sex – und nicht auf die geistige.

Das Religionen-Symbol schmückt den Eingang zum Ashram von Sri Balasai Baba. Das Symbol drückt die Gleichheit aller Religionen dieser Welt aus. Stellvertretend für alle Religionen sind 7 Symbole der Religionen dargestellt: Hinduismus (oben), Christentum, Sikhismus, Buddhismus, Jainismus, Zoroastrismus und der Islam. Im Zentrum symbolisiert die Hand Vishnus (Inkarnation, Gottheit), der das Dharma (Rechtschaffenheit, richtiges Bewusstsein) aufrechterhält und für Gerechtigkeit sorgt.

Balasai Baba - Alle Religionen sind gleich!Sri Balasai Baba vertritt keine bestimmte Religion, auch wenn Seine religiösen Zeremonien sich am Hinduismus orientieren. Sri Balasai Baba schätzt alle Religionen, weil sie Wege zu Gott sind, deshalb verlangt Er auch von keinem, seine religiösen Vorstellungen aufzugeben. Gott findet sich in allen Religionen, aber er ist auch außerhalb der Religionen anwesend.

Sri Balasai Baba sagt: „Menschen schufen sich im Rahmen ihres Verstandes ein Bild von Gott und schlossen Ihn darin ein. Dann stellten sie ein starres Gedankengebäude um es herum auf, was und wer Gott ist, was Er tun solle, wie Er sich verhalten solle, usw. Sie gaben diesem Konzept den Namen „Religion" und betrachteten es als Gott gleichwertig. Ich will damit nicht sagen, dass es schlecht ist, einer Religion anzugehören, da alle Religionen als Wegweiser auf dem Weg zu Gott dienen. Doch sollte man keine Religion als besser oder schlechter als eine andere ansehen.

Alle Religionen sind gleichwertig und weisen auf die grundlegende Bedeutung des menschlichen Lebens hin. So könnte man jede Religion als die Religion von Liebe und Menschlichkeit bezeichnen. Stellt euer Ego nicht in den Vordergrund, gebraucht es dagegen, um Gott und den Mitgeschöpfen zu dienen. Wenn du deinem Nächsten in selbstloser Weise dienst, dann dienst du damit gleichzeitig Gott, denn Gott wohnt in jedem Einzelnen von euch."

Das Sharva-Dharma-Symbol schmückt den Eingang zum Ashram von Sri Balasai Baba. Es drückt die Gleichheit aller Religionen dieser Welt aus. Stellvertretend für alle Religionen sind 7 Symbole der Religionen dargestellt: Hinduismus (oben), Christentum, Sikhismus, Buddhismus, Jainismus, Zoroastrismus und der Islam. Im Zentrum symbolisiert die Hand Vishnus (Inkarnation, Gottheit), der das Dharma (Rechtschaffenheit, richtiges Bewusstsein) aufrechterhält und für Gerechtigkeit sorgt.

hinduismusDie in Indien am weitesten verbreitete Religion ist der Hinduismus, eine Zusammenfügung verschiedener Strömungen, mit gemeinsamen Grundgedanken. Die drittgrößte Weltreligion kennt viele farbenprächtige Götter mit unterschiedlichen Eigenschaften, die aber letztlich nur als Verkörperungen des einen, universellen Gottes verstanden werden.

Die einzelnen "Götter", die sich oft auseinander ableiten, gehen als so genannte "Avatare" aus dem eigentlich formlosen göttlichen Prinzip "Brahman" hervor.

Der Hinduismus lehrt, anders als das Christentum, dass Gott sich in jedem Zeitalter verkörperlicht, weil er die Menschen über alle Maßen liebt und bei ihnen sein möchte, um ihnen zu helfen. Traditionell werden so nicht nur tote Götter sondern auch lebende Avatare und Heilige wie Sri Balasai Baba verehrt (ähnlich dem Dalai Lama im tibetischen Buddhismus).

Sie zeichnen sich durch außergewöhnliche Fähigkeiten und ein besonders vorbildliches Leben im Dienst an den Menschen und Gott aus. Die Wertmaßstäbe des Hinduismus beinhalten alle christlichen und buddhistischen Werte.

Avatar Sri Balasai BabaSri Balasai Baba über die Juden und Jesus

In einer Abendrunde mit Baba fällt die Bemerkung einer Devotee:

„Es gibt auch heute noch Christen, die glauben, dass der Holocaust den Juden zu Recht widerfahren ist, denn sie haben ja schließlich Jesus getötet..."

Sri Balasai Baba: Das ist nicht in Ordnung. Man muss die damalige Situation mit in Betracht ziehen. Jesus war noch jung, als er öffentlich lehrte. Sie nahmen ihn gar nicht ernst. Er war auch noch jung, als er gekreuzigt wurde. Die Juden waren und sind auch heute noch sehr orthodoxe Leute, sehr streng in der Ausübung ihres Glaubens. Jesus war in den Augen der Menschen damals ein Außenseiter. Er zog umher, hatte nicht einmal einen Wohnsitz. Und was er lehrte, verwirrte die Menschen!

Er war zunächst ein ganz normaler Mensch, dann war er ein Erleuchteter. Er sagte von sich, er sei der Botschafter Gottes. Etwas später verkündete er, er sei der Sohn Gottes. Schließlich behauptete er, seinem Erkenntnisweg entsprechend, dass er und der Vater eins seien. Diese verschiedenen Aussagen wirkten unglaubwürdig auf die meisten Menschen. Man muss sich vor Augen führen, dass die Priester und Schriftgelehrten alles ganz alte Leute von achtzig oder neunzig Jahren waren. Sie hatten aus ihrer Tradition übernommen, dass Gott nicht einmal bei Namen genannt werden sollte. Gott konnte nach ihrer Meinung nicht Mensch sein. Sie erwarteten einen Messias, einen König. Jesus aber stammte von armen Leuten ab. Sie konnten seine neuen Lehren nicht verstehen und nicht annehmen.

Man muss ihnen zubilligen, dass sie unwissend oder unschuldig waren.

Selbst als sie ihn kreuzigten, verwirrte er sie mit Sätzen wie „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" und „ Eloi, Eloi, lema sabachtani? - Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

Sie waren nicht offen für eine neue Lehre und sie verstanden ihn nicht. Zusätzlich sagte er ihnen in so kurzer Zeit so viel Neues...
Es ist absolut nicht richtig, über Tausende von Jahren die Juden zu verfolgen, weil einige Juden Jesus nicht verstanden und ihn damals töteten.

Seht, wir respektieren hier alle Religionen, auch wenn wir sie nicht für nötig halten. Jede Religion ist ein Weg zu Gott.

Der große Irrtum der Menschen besteht darin, dass sie die Religion jeweils für Gott halten.
Sie ist aber nur ein Weg, und jede Religion kann zum Ziel führen.

Jede Religion ist erfunden, entdeckt, gegründet worden – wie immer ihr wollt, um zu Gott zu führen.

Deshalb ist es unsinnig, dass die verschiedenen Glaubensrichtungen sich untereinander bekämpfen und auszurotten versuchen. Von Beginn an gibt es Diskrepanzen und Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Religionen und sogar innerhalb mancher Religionen.

Die Anhänger jeder Religion glauben, dass sie den richtigen Glauben besitzen und im Recht sind. Das ist nicht falsch: sie sollten von ihrem Glauben überzeugt sein. Es ist jedoch keineswegs in Ordnung, die Religionen Anders-Denkender zu verachten, zu kritisieren, niederzumachen oder zu bekämpfen!

Niemand hat ein Recht, anderen Schwierigkeiten zu bereiten. Jeder Mensch, jedes Wesen hat das Recht, in Frieden zu leben.

Es ist völlig falsch, im Namen einer Religion die Menschlichkeit außer Acht zu lassen. Vergesst die Menschlichkeit nicht um irgendeines Glaubensbekenntnisses willen! Fallt nicht im Namen irgendeiner Religion aus der Haltung der Menschlichkeit heraus! Seid tolerant!

Ich lehre, dass jeder mit Veränderungen bei sich selbst anfangen sollte. Es reicht völlig, wenn man selbst anfängt, gut zu sein. Der Mensch auf dem spirituellen Weg sollte immer mehr als hoffnungsvoll, immer optimistisch sein, immer positiv denken, immer davon ausgehen, dass Gott für ihn das Beste vorsieht... Dann bekommt er automatisch die Gnade Gottes.

Ich habe hier keine neue Religion gegründet, sondern euch lediglich einen neuen modernen Weg zu Gott gezeigt. Ich lehre und praktiziere universelle – allumfassende – Liebe und Menschlichkeit.

Ich sage: „Seid glücklich!", anders als die alten Religionen mit ihren strikten Geboten und unzähligen Regeln. Aber wer diese wählt, kommt auch zum Ziel. Die Juden, die ihre Religion sehr orthodox ausüben, haben sich sehr erfolgreich über die ganze Welt ausgebreitet und ihre Kultur und ihre Religion über Tausende von Jahren lebendig erhalten.