Private Einblicke in unser Leben: Warum unsere Kinder nicht nach Indien mitkommen

Sri Balasai Baba auswandern ohne Kinder

Wir gehen sehr offen mit unseren Auswanderungsplänen um und sprechen mit allen Menschen, die sich dafür ehrlich interessieren über den Sri Balasai Baba. Ja, wir werden nach Indien gehen. Nein, unsere Kinder kommen nicht mit und sehen ihre Zukunft nicht in Indien. Wir bekommen oft die Frage gestellt, wie wir das als Eltern mit unserem Gewissen vereinbaren können. Man verlässt sein Fleisch und Blut nicht, auch wenn die lieben Kleinen schon längst volljährig sind. Mit Erlaubnis unserer Kinder legen wir hier unsere Gründe dar, warum wir es dennoch tun.


Wir haben unsere Kinder von Anfang an mit einbezogen

Unsere Kinder hatten die Wahl, ob sie uns bei unserer Auswanderung nach Indien begleiten möchten oder nicht. Alle drei haben sich dafür entschieden, in Deutschland zu bleiben. Sie möchten ihrer eigenen Kultur nicht den Rücken kehren, sie möchten deutsche Hausmannskost essen und Karriere machen. Nicht zuletzt spielen die Freunde eine große Rolle, die sie nicht verlassen wollen. Wir sind traurig darüber und kommunizieren das auch offen. Aber wir verstehen und respektieren die Entscheidung. Die Kinder sind erwachsen und wir möchten nur, dass sie glücklich sind. Ein schlechtes Gewissen sollten beide Seiten nicht haben, auch nicht wir als Eltern. Wir waren für unsere Kinder immer da, sind es noch und werden es immer sein.


Die Kommunikation wird erhalten bleiben

Es wäre naiv zu glauben, dass die Kinder uns in Indien häufig besuchen werden. Das ist reines Wunschdenken, aber mit der Realität kaum vereinbar. Alle drei sind auf ihre Art sehr eingespannt und man kann nicht erwarten, dass sie ihren ganzen Jahresurlaub für das Reiseziel Indien verwenden. Schon heute kommunizieren wir viel über Messenger-Dienste und sehen uns zum Teil über Monate hinweg nicht persönlich. Unser Sohn hat einmal ganz treffen gesagt, es sei auch nicht anders, als wären die Eltern in Hamburg und die Kinder in Düsseldorf. Die tatsächliche Entfernung existiert nur im Kopf. Spontanbesuche sind schon jetzt nicht mehr an der Tagesordnung, und das sagt gar nichts über unsere tatsächliche Nähe als Familie zueinander aus. Es gibt eine Distanz an Kilometern, die sich vergrößern wird, aber wir werden uns emotional immer nahe sein und vielleicht sogar noch öfter miteinander

telefonieren, als wir es jetzt tun.


Wir lieben euch, aber wir brauchen euch nicht

Dieser Satz unserer Tochter hat uns das schlechte Gewissen genommen. Wir haben unsere Kinder bestens auf die Zukunft und ihr Erwachsenenleben vorbereitet. Heute geben sie uns zu verstehen, dass wir gehen dürfen, genau wie sie selbst am Ende ihrer Teenager-Zeit gehen durften. Wir denken, wir haben alles richtig gemacht, denn unsere Kinder gönnen uns unser Glück von ganzem Herzen und würden uns niemals emotional erpressen. Wir haben unser Glück in Indien gefunden und insgeheim hoffen wir natürlich, dass unsere Kinder sich eines Tages auch zu einer Auswanderung durchringen können. Wenn sie uns besuchen kommen, werden unsere Türen offen stehen, aber was noch viel besser ist: Auch der Sri Balasai Baba wird sie in seine, in unsere, Familie aufnehmen.

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